ESTER

Integrierte Forschung weitergedacht

Mann schaut auf ein Whiteboard
Wie werden Fördergeber zukünftig mit integrierten Projektanträgen umgehen?© Céline Gressel, IZEW Universität Tübingen

Motivation

Im Kern integrierter Forschung steckt die Forderung, den Fokus bei Technikentwicklungen auch auf soziale und ethische Aspekte zu lenken. Doch wie setzt man dies bei Projekten um? Während dadurch der ethische und soziale Einfluss auf neue Technologien gestärkt werden soll, erweist sich das Qualitätskriterium Integration für die Forschenden als vage und konfliktreich.

Ziele und Vorgehen

Das Projekt ESTER analysiert ethische und soziale Aspekte integrierter Forschung, um sie dann bei der Weiterentwicklung und Stärkung des Konzepts systematisch einzubeziehen. Gemeinsam mit Vertretern relevanter Disziplinen, Praxispartnern aus anvisierten Anwendungsfeldern, Anwendenden und Fördergebern forscht ESTER als Teil des Clusters Integrierte Forschung im Vollzug kollaborativer Interventionen. Ein Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Entwicklung und Erprobung eines Materialkoffers, der bei der Erstellung neuer integrierter Projektentwürfe angewendet werden soll. Des Weiteren wird ein Planspiel “Integrierte Forschung 2030” durchgeführt, in dem sowohl neue Projektideen als auch Kriterien zur Bewertung integrierter Projektanträge und Empfehlungen an die Fördergeber entstehen.

Innovationen und Perspektiven

Durch ESTER wird integrierte Forschung in geförderten Projekten unterstützt und praktisch weiterentwickelt. Zudem wird die heterogene Community durch Vernetzung, Grundlagenreflexion und Praxisunterstützung gestärkt.